Mama Magazin
18. Februar 2016

Um den heißen Brei reden. Was ißt euer Liebling? 🇩🇪

Und was isst ihr?
Und was isst ihr?

Sobald ich bei meinem ersten Kind anfing über Brei nachzudenken, war mir klar, dass mein Baby nur das Beste zum Essen bekommen soll. Selber kochen war kein Problem, ich koche jeden Tag sowieso für mich, warum auch nicht für mein Baby? Und Gläschen gibt es reichlich zu kaufen, auch mit einer großen Auswahl. Welches ist nun besser? Aber wie es sich herausstellte, ist eine Mischung für mich am Besten, vor allem, weil ich nicht immer Bio Fleisch bekomme, wenn ich nicht im Biomarkt einkaufe. Manchmal bin ich auch unterwegs und ein Gläschen ist dann doch ganz praktisch. In der Regel gibt es Gemüse von Mama und Fleisch aus dem Glas. Abendbrei gibt es meistens mit Vollkorn Getreide und selbst gekochtes Apfelmuss dazu. Jetzt im Winter, kaufe ich auch gern ein Gläschen Bio Obst und mische es zusammen mit meinem eigenen Obst. Diese Entscheidungen fielen mir nicht so schwer und ich bin damit zufrieden.

Folgende Fragen stellten sich mir, wenn ich vor den Regalen mit dieser großen Auswahl an Babybreschen stand:

  1. Bio – aber ist Bio immer gleich Bio?
  2. Ohne Salz – Wie viel Salz darf sein? Und ab wann?
  3. Ohne Zuckerzusatz – Wie erkenne ich Zucker?
  4. Nicht zu viele Zutaten – Wie viele will ich haben?
Die Auswahl ist gross und kann verwirrend sein.
Die Auswahl ist gross und kann verwirrend sein.

Nach langen Besuchen bei DM, Rossmann und Müller und viele verschiedenen Gläschen im Test, habe ich für mich diese Antworten gefunden.

Europäische Biosiegel
Europäische Biosiegel

Bio erkennt man am Siegel. Aber es gibt auch unter den Biosiegeln wichtige Unterschiede. Ich kaufe, wenn es geht, Demeter von Alnatura oder Bioland, denn hier sind die Biovorschriften am strengsten. Grundsätzlich unterliegt alles mit dem Biosiegel den strengen Vorsätzen der EU und es wird oft kontrolliert. DM oder Rossmann zum Beispiel bieten Bio in der Hausmarke an.

Lies hier mehr zum Thema Bio Babybrei

Ist Salz so schlecht? Die meisten Hersteller benutzen wenigstens bis zum 8. Monat keinen Salz (Hipp zum Beispiel), und wenn, kann man es bei den Zutaten lesen. Aber man muss für sich überlegen, ob man seinem Baby Salz überhaupt geben möchte. Hierzu gibt es unterschiedliche Meinungen. Falls Sie ganz auf Salz verzichten möchten, dann genau hinschauen oder selber kochen. Hier bin ich noch unentschlossen.

Zuckerzusatz brauchen Babys nicht
Zuckerzusatz brauchen Babys nicht

Zucker finde ich schwierig, denn Zucker hat mehrere Namen (siehe eine Liste hier). Oft liest man die Aussage „Ohne Zuckerzusatz“ und das ist wichtig, denn Obst zum Beispiel braucht keine Zucker! Bio alleine reicht hier auch nicht, auch Zucker kann Bio sein. Die ganzen Breis mit Schoko oder Keks sind für mich völlig Tabu, und wer ein älteres Kind hat, weiss, dass Zucker früh genug von allen Seiten den Kindern angeboten wird. Also, so lange wie nur möglich damit abwarten.  Für mich gilt,  auf keinen Fall für Kinder unter einem Jahr.

 

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Hier sieht man mehr Zutaten als vielleicht erwartet.
Hier sieht man mehr Zutaten als vielleicht erwartet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die viele Zutaten beziehen sich meistens auf die „Menüs“ die oft angeboten werden. Ein Menü kann auch viel mehr enthalten als auf den ersten Blick zu sehen ist. Selbst bei reinem Obst- oder Gemüsegläschen wird oft Reismehl und viel Wasser darunter gemischt, was man zuHause nicht machen würde. In Babynahrung für die „ersten 4 Monate“ nehme ich drei bis vier Zutaten pro Malzeit. Falls das Baby gegen etwas allergisch sein sollte, lässt es sich so besser nachvollziehen.

Beim ersten Kind, war die Diskussion unter den befreundeten Muttis groß, ob selber kochen oder Gläschen kaufen am besten sei. Letztendlich muss jede Familie für sich entscheiden wie es am besten passt. Nur man darf nicht vergessen, dass Essgewohnheiten für das Leben gerade begonnen werden.

 

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